{"id":8,"date":"2017-06-05T21:39:31","date_gmt":"2017-06-05T19:39:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antoniuspark.de\/wordpress\/?page_id=8"},"modified":"2017-06-10T11:45:08","modified_gmt":"2017-06-10T09:45:08","slug":"ueber-den-park","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.antoniuspark.de\/?page_id=8","title":{"rendered":"\u00dcber den Park"},"content":{"rendered":"<h1>Zielsetzungen und Planungsstrategien<\/h1>\n<p>Der Bauherr, die Stadt Georgsmarienh\u00fctte, lernte die Forschungsstelle f\u00fcr Frei- und Spielraumplanung (FFS) zun\u00e4chst im Rahmen einer Veranstaltung der Bundesumweltstiftung in Osnabr\u00fcck und daraufhin erfolgter Recherchen im Internet und Planungsempfehlungen kennen.<\/p>\n<p>Die Zielsetzungen f\u00fcr die Frei- und Sportfl\u00e4che bei der Antoniusschule in Georgsmarienh\u00fctte im Rahmen der Neu- bzw. Umgestaltung sowie die Leitgedanken der FFS zu Planungshintergr\u00fcnden und Vorgehensweisen deckten sich. Insbesondere was die Methode im Rahmen von Beteiligungsverfahren innerhalb von naturnah ausgerichteten Konzeptionen anbelangt.<\/p>\n<p>Nach einem ersten Kennenlern Gespr\u00e4ch sowie Vorstellung der anvisierten Ziele in einer Sitzung des zust\u00e4ndigen Fachausschusses des Rates der Stadt Georgsmarienh\u00fctte, erfolgte der Auftrag zur Durchf\u00fchrung einer Planerrunde vor Ort. Wesentliches Ziel war dabei eine aktive B\u00fcrgerbeteiligung und Schaffung diverser Akteursgruppen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Die gemeinsame Planerrunde<\/h1>\n<p>Am 03. September 2011 fand die gemeinsame Planerrunde in R\u00e4umen der Antoniusschule statt. Neben Vertretern der Stadtverwaltung im Beisein des B\u00fcrgermeisters, waren der Schulleiter und Lehrer der Antoniusschule, Vertreter des Schulelternrates, des Arbeitskreises Holzhauser Leben, der Offene Jugendarbeit, der St\u00e4dtischen Jugendpflege, des F\u00f6rdervereins der Antoniusschule, der Kirchengemeinde, Mitglieder aus den Ratsfraktionen, Jugendliche und Kinder aus Holzhauser selbst, sowie Vertreter der Anwohner am Planertag aktiv beteiligt.<\/p>\n<h1>Richtziele und Leitgedanken<\/h1>\n<p>das derzeitige Gel\u00e4nde kann grob in drei Gro\u00dfbausteine unterteilt werden. Einerseits in eine kleine Schulhoffl\u00e4che, weiter in eine erweiterte Schulhoffl\u00e4che, die parallel als \u00f6ffentliche Spielanlage genutzt wird und drittens in ein Sportfeld, das unstrukturiert Teil der Gesamtlandschaft ist. Nach der Umgestaltung soll sich die Anlage unter Beibehaltung der standorttypischen Randgeh\u00f6lze im entsprechend ins Landschaftsbild einf\u00fcgen und einer multifunktionalen Nutzung zugef\u00fchrt werden. Dabei soll in Richtung Westen ein Wall zur Begrenzung des Gel\u00e4ndes zur geplanten Bebauung ausgebildet werden, der in Teilen auch als Nettospielfl\u00e4che mit genutzt werden soll.<\/p>\n<p>Integraler Bestandteil der Planung sollen die generations\u00fcbergreifenden W\u00fcnsche sowohl der Schule als auch der dort lebenden Bewohner werden. Das gilt auch f\u00fcr den Arbeitskreis \u201eHolzhauser-Leben!&#8220; und die Stadtverwaltung, unter anderem vertreten durch das Bauamt sowie Abteilung f\u00fcr Soziales, Bildung und Sport.<\/p>\n<h1>Grobziele<\/h1>\n<p>Die Anlage soll so gestaltet werden, dass sie den p\u00e4dagogischen Zielsetzungen der Schule, aber auch den Zielen der anderen Akteursgruppen entspricht<\/p>\n<ul>\n<li>naturnahe Gestaltung<\/li>\n<li>Errichtung einer Gesamtkonzeption<\/li>\n<li>kostenbewusste und kosteng\u00fcnstige Planung<\/li>\n<li>der Pflegeaufwand soll gering bleiben<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>W\u00fcnsche und Ziele bei der Gestaltung des Au\u00dfengel\u00e4ndes<\/h1>\n<ul>\n<li>Direktes Umfeld der Schule soll nach den DIN EN Bestimmungen \u00fcberpr\u00fcft und ggf. modifiziert werden.<\/li>\n<li>Das Spielfeld soll zu einem multifunktionalen Freigel\u00e4nde \u00fcberplant werden<\/li>\n<li>Naturnahe Planung<\/li>\n<li>Ballspielbereich einplanen<\/li>\n<li>\u00d6ffentlicher Spielbereich soll aufgewertet werden<\/li>\n<li>Vorhandenen Baumbestand sch\u00fctzen<\/li>\n<li>Ger\u00e4uschemissionen reduzieren<\/li>\n<li>Auf Nachbarschaft R\u00fccksicht nehmen<\/li>\n<li>vielf\u00e4ltige Bewegungsangebote<\/li>\n<li>differenzierte Raumangebote<\/li>\n<li>Sportm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Schule und den Verein<\/li>\n<li>Keine Nutzung f\u00fcr sportliche Veranstaltungen am Wochenende (z.B. Vereinsturniere)<\/li>\n<li>Flutlichtanlage zur\u00fcckbauen<\/li>\n<li>Bestehende Wegef\u00fchrung durch die Anlage erneuern, anregender gestalten<\/li>\n<li>R\u00fcckzugsr\u00e4ume f\u00fcr Kinder<\/li>\n<li>Kommunikationsorte f\u00fcr Jung und Alt mit sinnlicher Anregungsvielfalt<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzungen und Planungsstrategien Der Bauherr, die Stadt Georgsmarienh\u00fctte, lernte die Forschungsstelle f\u00fcr Frei- und Spielraumplanung (FFS) zun\u00e4chst im Rahmen einer Veranstaltung der Bundesumweltstiftung in Osnabr\u00fcck und daraufhin erfolgter Recherchen im Internet und Planungsempfehlungen kennen. Die Zielsetzungen f\u00fcr die Frei- und Sportfl\u00e4che bei der Antoniusschule in Georgsmarienh\u00fctte im Rahmen der Neu- bzw. 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